PRIMALPIXEL

Allgemeine Geschäfts­bedingungen.

Anbieter: die mainagentur GmbH, Otto-Hahn-Str. 1-3, 63225 Langen, Amtsgericht Offenbach am Main HRB 54653, vertreten durch den Geschäftsführer Tim Ehling, nachfolgend „Anbieter". Marke Primal Pixel. Diese Bedingungen sind Anlage 2 zum Auftrag; Anlage 1 ist die Leistungsbeschreibung.

1. Geltung, Kundenkreis

1.1 Diese Bedingungen gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und Kunden über Website-Pakete, das Google-Business-Profil, Content- und Social-Media-Leistungen sowie Hosting. Sie gelten in der bei Vertragsschluss gültigen Fassung.

1.2 Der Anbieter schließt Verträge nur mit Unternehmern im Sinne von § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Mit der Bestellung bestätigt der Kunde, dass er in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Anfragen von Verbrauchern beantwortet der Anbieter mit dem Hinweis, dass das Angebot nur für Unternehmen gilt; ein Vertrag mit Verbrauchern kommt nicht zustande.

1.3 Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen schriftlich zugestimmt hat.

2. Vertragsschluss

2.1 Die Preisangaben auf primal-pixel.de sind eine Aufforderung zur Bestellung, kein Angebot. Der Kunde bestellt über die Zahlungsseite (Stripe) oder durch Unterzeichnung der Auftragsbestätigung. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung per E-Mail bestätigt oder mit der Leistung beginnt.

2.2 Umfang und Grenzen der Leistung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung (Anlage 1) in der bei Vertragsschluss gültigen Fassung. Leistungen, die dort unter „nicht enthalten" stehen, sind nicht geschuldet.

2.3 Der Anbieter nimmt je Monat höchstens vier Website-Projekte an. Ist die Kapazität erschöpft, teilt er dem Kunden vor Vertragsschluss den nächsten freien Starttermin mit.

3. Preise und Zahlung

3.1 Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

3.2 Bei Website-Paketen und dem Google-Business-Profil sind 50 % des Preises bei Auftrag fällig, die restlichen 50 % bei Abnahme. Der Anbieter beginnt mit der Leistung nach Eingang der ersten Rate.

3.3 Bei Content-, Social-Media- und Hosting-Verträgen ist die Vergütung monatlich beziehungsweise jährlich im Voraus fällig, erstmals bei Vertragsschluss.

3.4 Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe (Kreditkarte, SEPA-Lastschrift) oder nach Rechnung per Überweisung innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug.

3.5 Bei Zahlungsverzug schuldet der Kunde Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) sowie die Pauschale nach § 288 Abs. 5 BGB. Kommt der Kunde bei Laufverträgen für mindestens zwei aufeinanderfolgende Monate mit der Vergütung in Verzug, ist der Anbieter nach fruchtlosem Ablauf einer Nachfrist von 10 Tagen, die er mit der Androhung der Abschaltung setzt, berechtigt, die Website vorübergehend offline zu nehmen (§ 273 BGB); die Vergütungspflicht bleibt unberührt.

3.6 Die Preise gelten für die Dauer des Vertrags. Für Laufverträge darf der Anbieter Preisanpassungen zur Weitergabe nachweisbar gestiegener oder gesunkener Personal-, Software- oder Infrastrukturkosten mit einer Frist von 6 Wochen zum Monatsende ankündigen; Kostensenkungen gibt er in gleicher Weise weiter. Erhöht sich der Preis um mehr als 5 %, steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens zu.

4. Mitwirkung des Kunden

4.1 Der Kunde liefert innerhalb von 5 Werktagen nach Vertragsschluss die in der Leistungsbeschreibung genannten Unterlagen: ausgefüllter Fragebogen, Logo, Fotos, Zugangsdaten zur Domain, Daten für Impressum und Datenschutzerklärung. Er benennt einen Ansprechpartner mit Freigabebefugnis und antwortet auf Freigabeanfragen innerhalb von 5 Werktagen.

4.2 Lieferfristen beginnen mit dem vollständigen Eingang der Unterlagen. Verzögert sich die Mitwirkung, verschieben sich die Fristen um die Dauer der Verzögerung zuzüglich einer angemessenen Wiederanlaufzeit.

4.3 Der Kunde sichert zu, dass er an allen gelieferten Inhalten (Logo, Fotos, Texte, Marken) die nötigen Rechte besitzt, und stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus diesen Inhalten entstehen. Fachliche Angaben (Leistungen, Preise, Zertifikate, Qualifikationen) prüft der Kunde vor der Abnahme auf Richtigkeit.

4.4 Wirkt der Kunde länger als 60 Tage nach Aufforderung nicht mit, darf der Anbieter den Vertrag kündigen und die bis dahin erbrachte Leistung abrechnen; die erste Rate wird dabei angerechnet. § 642 und § 643 BGB bleiben unberührt.

5. Abnahme

5.1 Nach Fertigstellung stellt der Anbieter die Website unter einer Vorschauadresse bereit und fordert den Kunden schriftlich zur Abnahme auf.

5.2 Die Website gilt als abgenommen, wenn der Kunde nicht innerhalb von 14 Kalendertagen nach Zugang der Aufforderung die Abnahme unter Angabe mindestens eines Mangels verweigert (§ 640 Abs. 2 BGB). Der Anbieter weist in der Aufforderung auf diese Folge hin.

5.3 Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme. Änderungswünsche, die über die Leistungsbeschreibung hinausgehen, sind keine Mängel und werden gesondert angeboten.

5.4 Mit der Abnahme wird die zweite Rate fällig. Die Freischaltung auf der Domain des Kunden erfolgt nach Zahlungseingang.

6. Nutzungsrechte

6.1 Der Anbieter räumt dem Kunden mit vollständiger Zahlung das einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht ein, die Website mit ihren Texten, Bildbearbeitungen und der Gestaltung für den eigenen Betrieb zu nutzen, zu ändern und auf andere Server zu übertragen. Bis zur vollständigen Zahlung ist die Nutzung nur unter der Vorschauadresse gestattet.

6.2 Vorlagen, Bausteine, Werkzeuge und der Bauprozess des Anbieters bleiben dessen Eigentum. Der Kunde darf sie nicht für andere Websites verwenden, an Dritte weitergeben oder verkaufen.

6.3 Für Schriften, Stockbilder und Fremdbausteine gelten deren Lizenzbedingungen, die der Anbieter bei Übergabe benennt.

6.4 Der Anbieter darf die Website als Referenz nennen und abbilden. Der Kunde kann dem jederzeit schriftlich widersprechen.

6.5 Der Anbieter darf im Fußbereich der Website einen kleinen Hinweis „Website von Primal Pixel" mit Link setzen. Der Kunde darf ihn nach Abnahme entfernen.

7. Gewährleistung

7.1 Für Website-Pakete gelten die Regeln des Werkvertragsrechts. Der Anbieter beseitigt Mängel, die der Kunde innerhalb der Gewährleistungsfrist anzeigt, durch Nacherfüllung. Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl, kann der Kunde mindern oder, bei erheblichen Mängeln, vom Vertrag zurücktreten.

7.2 Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme. Das gilt nicht bei Vorsatz, arglistigem Verschweigen eines Mangels und in den Fällen von Ziffer 8.1.

7.3 Kein Mangel sind Abweichungen, die auf Änderungen des Kunden oder Dritter an der Website, auf Änderungen von Browsern, Plattformen oder Suchmaschinen nach Abnahme oder auf vom Kunden gelieferte Inhalte zurückgehen. Der Anbieter schuldet keine bestimmte Position in Suchmaschinen und keine bestimmte Zahl an Anfragen.

7.4 Für Content- und Social-Media-Leistungen schuldet der Anbieter die beschriebene Zahl an Beiträgen in fachlich üblicher Qualität, nicht eine bestimmte Reichweite oder Wirkung.

8. Haftung

8.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und soweit er eine Garantie übernommen hat.

8.2 Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf; diese Haftung ist der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die vorstehenden Beschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Arglist, bei übernommenen Garantien sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.

8.3 Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Das gilt auch für die persönliche Haftung von Mitarbeitern und Erfüllungsgehilfen.

8.4 Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter im Rahmen von 8.2 nur bis zu dem Betrag, der bei ordnungsgemäßer täglicher Sicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung angefallen wäre; beim Hosting durch den Anbieter gilt dessen Sicherungsverpflichtung aus der Leistungsbeschreibung.

8.5 Der Anbieter berät nicht rechtlich. Er übernimmt das rein technische Einpflegen von Kundendaten in Standardmuster für Impressum und Datenschutzerklärung; eine Überprüfung auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder rechtliche Konformität ist ausdrücklich nicht Vertragsbestandteil und obliegt allein dem Kunden.

9. Laufverträge (Content, Social Media, Hosting)

9.1 Content- und Social-Media-Verträge haben eine Mindestlaufzeit von 3 Monaten ab Vertragsschluss. Danach verlängern sie sich jeweils um einen Monat und können von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende in Textform gekündigt werden.

9.2 Das Hosting ist bei Website-Paketen für 12 Monate ab Freischaltung enthalten. Danach verlängert es sich auf unbestimmte Zeit zu 29 € netto je Monat, jährlich im Voraus berechnet, und ist mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündbar.

9.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit zwei Monatsbeträgen in Verzug ist oder rechtswidrige Inhalte veröffentlicht.

9.4 Nach Ende des Hostings übergibt der Anbieter innerhalb von 10 Werktagen alle Dateien der Website in einem gängigen Format. 30 Tage nach Ende der Laufzeit löscht er die Daten auf seinem Server.

9.5 Monatlich vereinbarte Leistungskontingente (Artikel, Beiträge) verfallen am Monatsende, wenn der Kunde sie trotz Bereitstellung nicht abgerufen hat; nicht abgerufene Leistungen können einmalig innerhalb des Folgemonats nachgeholt werden.

10. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

10.1 Beim Hosting und beim Betrieb eines Kontaktformulars verarbeitet der Anbieter personenbezogene Daten der Website-Besucher des Kunden im Auftrag des Kunden. Die Parteien schließen dafür einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO (Anlage 3), der Bestandteil des Vertrags ist. Unterauftragnehmer ist der Serveranbieter Hostinger mit Standort des Servers in Deutschland.

10.2 Für Social-Media-Leistungen handelt der Anbieter in den Konten des Kunden nach dessen Weisung; die Verantwortung gegenüber der Plattform bleibt beim Kunden.

10.3 Daten des Kunden selbst (Vertragsdaten, Rechnungsdaten) verarbeitet der Anbieter als Verantwortlicher nach der Datenschutzerklärung auf primal-pixel.de.

10.4 Beim Hosting von Kundenseiten ist der Anbieter Hosting-Dienst im Sinne von Art. 3 lit. g Ziff. iii DSA. Der Kunde darf über den Anbieter keine rechtswidrigen Inhalte veröffentlichen; der Anbieter darf solche Inhalte nach Prüfung sperren oder entfernen und informiert den Kunden darüber mit Begründung. Hinweise auf mutmaßlich rechtswidrige Inhalte nimmt der Anbieter unter hallo@primal-pixel.de entgegen (Art. 16 DSA); dieselbe Adresse ist Kontaktstelle für Behörden und Nutzer (Art. 11, 12 DSA).

11. Geheimhaltung

Beide Seiten behandeln Geschäftsgeheimnisse der anderen Seite vertraulich, auch nach Vertragsende. Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich sind oder von Gesetzes wegen offengelegt werden müssen.

12. Schlussbestimmungen

12.1 Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

12.2 Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Das gilt auch für die Aufhebung dieser Klausel.

12.3 Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.

Stand: 22. September 2026